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PROJEKTE

Seit November 2017

Gesund und Bunt

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Seit August 2019

Laufbahnberatung Pflege

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Seit April 2019

Hebammenzentrale

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Was ist eine Gesundheitsregion überhaupt?

Gesundheit ist mehr, als die Abwesenheit von Krankheit

Gerade der Kommune kommt eine immer größere Bedeutung der Erhaltung der Gesundheit zu. Dies wurde auch endlich im Jahr 2015 durch das Präventionsgesetz dokumentiert.

Eine Gesundheitsregion zeichnet sich durch eine Einbeziehung und Vernetzung möglichst vieler Akteure aus, um die medizinische Versorgung innerhalb der Region sicherzustellen und zu verbessern.
Bewusst sollen alle Bürgerinnen und Bürger angesprochen werden.

Warum ist das wichtig?

Medizinische Versorgung ist weit mehr als ein ausreichendes Potential an Ärzten, Krankenhäusern sowie vielen weiteren Heilberufen und steht immer mehr in Konflikt zwischen Anspruch und Verfügbarkeit. Gesundheit ist dabei ein zunehmend wichtiger Standortfaktor, der in der Planung und Koordinierung der Stadtentwicklung eine immer größere Bedeutung gewinnen wird.
Der seit Jahren dramatisch wachsende Mangel an Pflegekräften ist auch ein ganz deutlicher Ausdruck der Notwendigkeit für eine Gesundheitsregion.

Auch wenn wir diesen Zustand in näherer Zukunft in Delmenhorst allein nicht ändern können, gibt es auf kommunaler Ebene viele Einflussmöglichkeiten, wie ein Blick in andere Länder zeigt.
Beispiele sind der aktuelle Ausbildungsverbund Pflege, die erfolgreichen Projekte zur Integration von Zugewanderten und nicht zuletzt die mutige Re-Kommunalisierung des örtlichen Krankenhauses.

 

Welchen Nutzen habe ich selbst von einer Gesundheitsregion?

Stellen Sie sich vor, Sie benötigen medizinische Hilfeleistungen, z. B. durch einen Pflegedienst. Sie rufen einen Pflegedienst an und erfahren, dass sie dort keine Kapazitäten für Sie frei haben. Nun rufen Sie alle Pflegedienste aus dem Telefonbuch an und erfahren schlimmstenfalls, dass kein Pflegedienst Sie aufnehmen kann.

Und nun?

Wenn sich Ihr Wohnort nun in einer Gesundheitsregion befindet, können Sie von dem Netzwerk unterschiedlicher Anlaufstellen profitieren. Als betroffene Person würde es für Sie einen erheblichen Aufwand bedeuten, sich selbst durch den Dschungel von Informationen, Institutionen, Anlaufstellen und eventueller ehrenamtlicher Dienste zu kämpfen. Das ist gerade in Notsituationen schwer zu bewältigen.

In einer Gesundheitsregion stehen die Beteiligten in Kontakt untereinander, es werden und wurden in Delmenhorst Netzwerke gebildet oder unterstützt, die Informationswege kurz gehalten und vorhandene Ressourcen effizient genutzt.

 

Was passiert in der Gesundheitsregion sonst noch?

Mit der Gründung wurde eine Steuerungsgruppe bestehend aus Vertreter*innen des Krankenhauses, der Ärzteschaft, der ambulanten und stationären Pflege, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Krankenkassen, der Wohlfahrtsverbände sowie der Stadt Delmenhorst und als Koordinator das Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung DIG (c/o Gesundheit im Kindesalter GiK e.V.) installiert.

Diese Gruppe lokalisiert und definiert einen lokalen Bedarf in den unterschiedlichen Bereichen wie zum Beispiel die Sicherstellung der medizinischen Versorgung, Personal und Qualität in der Pflege, Psychische Gesundheit. Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung wie zum Beispiel bei den etwa jährlich stattfindenden „Gesundheitskonferenzen“ können und sollen aufgenommen werden, ausdrücklich gefördert und auf Realisierbarkeit überprüft werden.
Viele Wege führen zur „Gesunden Stadt“.

Erfahrungen anderer Gesundheitsregionen im Land Niedersachsen werden durch intensive und regelmäßige Kontakte bekannt und können gegebenenfalls an die Situation in Delmenhorst angepasst werden.
 

Wer finanziert die Gesundheitsregion?

Das Land Niedersachsen unterstützt die Bildung und die Arbeit von Gesundheitsregionen mit einer geringen Strukturförderung, darüber hinaus sind die jeweiligen Institutionen, Verbände und Vereine an der Finanzierung beteiligt und übernehmen die Arbeit in den Projekten. Die Stadt Delmenhorst hat die Koordinierung an das DIG – Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung des Vereins „Gesundheit im Kindesalter e.V.“ delegiert.

Was sind die Ziele der Gesundheitsregion?

Das Ziel der Gesundheitsregion ist es, ihren Bürgern den Zugang zu Informationen über Leistungen und Serviceangebote im weit gefassten Bereich Gesundheit zur Verfügung zu stellen und Unterstützung beim Zugang hierzu zu bieten.

Der wachsende Mangel an medizinischem und pflegerischem Personal erfordert in immer höherem Maße eine Prävention, die sich zusammensetzen muss aus einem Angebot an Leistungen vor Ort sowie einer bewussten Selbstverantwortlichkeit innerhalb der Bevölkerung.

Somit sind es nicht nur Dienstleistungen als Wegbereiter oder Vermittler zu einem medizinischen oder pflegerischen Angebot. Ein Aspekt der Gesundheitsregion ist die -Förderung der Primärprävention unter Einbeziehung Betroffener und Interessierter. So weit wie der Begriff Gesundheit gefasst ist, so weit greifen auch die Möglichkeiten gesundheitlicher Förderung und damit auch der Kreis der Institutionen und Personen, die dazu beitragen können.

 

Auf den Punkt gebracht:

Alle, die Gesundheit etwas angeht – und das sind wir alle – haben unterschiedliche Möglichkeiten der Gesundheitsförderung.

Diese unterschiedlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten gilt es mit allen relevanten Akteuren zusammenzubringen und zu vernetzen sowie jedem und jeder Einzelnen den Zugang in dieses verbindende Netz zu ermöglichen.

 

ÜBER DIE GESUNDHEITSREGION